Richtig

Montag, 23. Januar 2012

Aktuelle Nachrichten aus Japan, Europa und Deutschland



Geschäfte mit dem nervösen Iran erscheinen den Ölkonzernen derzeit zu riskant. Sowohl europäische als auch japanische Firmen ziehen sich zurück. Nur noch langfristige Verträge werden erfüllt, die sich nicht so einfach kündigen lassen. Kommt schon bald ein EU-Embargo?

Die großen europäischen Ölkonzerne haben nach einem Bericht der "Financial Times" (FT) ihre Sofortkäufe für iranisches Öl zurückgefahren. Einige Ölverarbeiter hätten ihre Käufe stark reduziert oder sogar ganz eingestellt, berichtete die Zeitung unter Berufung auf Ölmanager. Einige bekämen nur noch monatliche Lieferungen auf der Grundlage langfristiger Verträge, die nicht ohne weiteres gebrochen werden können. Auch Japan hat seiner Schutzmacht USA eine weitere Reduzierung seiner Ölimporte aus dem Iran zugesagt.

Abhängigkeit soll reduziert werden

"Wir setzen die Käufe auf der Grundlage von Verträgen mit festen Laufzeiten fort, aber wir machen keine Sofortkäufe mehr", zitiert die "Financial Times" einen Manager einer südeuoropäischen Raffinerie. Der japanische Finanzminister Jun Azumi sagte, Japan plane, die Abhängigkeit von Öl aus dem Iran "so bald wie möglich" und in angemessenen Stufen zu reduzieren. Derzeit bezieht das rohstoffarme Land rund zehn Prozent seiner Ölimporte aus dem Iran.

Nach Angaben der Zeitung kaufen die Raffinerien zwei Drittel ihres Öls über Laufzeitverträge und etwa ein Drittel auf dem Spot-Markt. Der Iran exportiert täglich 2,3 Millionen Barrel Rohöl (je 159 Liter) in alle Welt, vor allem nach Asien. Europa nimmt täglich im Schnitt 450.000 Barrel ab.

Kommt das EU-Embargo?

Die Zeitung vermutet, dass sich die europäischen Ölkonzerne mit der Reduzierung auf ein vollständiges EU-Embargo vorbereiten, das den Kauf iranischen Öls komplett verbietet. Die EU wie auch die USA wollen damit das Mullah-Regime in Teheran dazu bewegen, sein umstrittenes Atomprogramm aufzugeben. Das Embargo könnte beim nächsten Treffen der EU-Außenminister Ende Januar gefällt werden.

Die USA wollen Finanzinstitutionen anderer Länder vom US-Markt ausschließen, sollten diese Geschäfte mit der iranischen Zentralbank betreiben. Laut japanischen Medienberichten hofft Tokio, dass Washington bei japanischen Banken eine Ausnahme macht, wenn die Ölimporte aus dem Iran signifikant reduziert werden.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Wirtschaftliche Situation in Deutschland, Europa und China

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will das gute Verhältnis zu China mit einer starken wirtschaftlichen Zusammenarbeit weiter ausbauen. Zwischen Deutschland und China sei viel Vertrauen gewachsen. "Auf diesem Vertrauen lässt sich aufbauen", sagte Merkel bei einem deutsch-chinesischen Wirtschaftsforum in Berlin, an dem auch Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao teilnahm.



Der Handel zwischen beiden Ländern sei einer der wichtigsten Pfeiler der "breiten Brücke" zwischen Deutschland und China, betonte Merkel. Sie kündigte Milliardenaufträge aus China für die deutsche Wirtschaft an. "Wir werden heute eine Fülle von Vereinbarungen treffen", sagte Merkel. Das Handelsvolumen solle in fünf Jahren von über 130 Milliarden auf 200 Milliarden Euro gesteigert werden. "Was gut ist, kann noch besser werden", sagte Merkel.

Wen Jiabao ist am Montagabend mit 13 Ministern in Berlin gelandet, an diesem Dienstag beginnen die ersten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen in Berlin. Seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen zu China 1972 ist es die größte Kabinettsdelegation eines chinesischen Regierungschefs. Nach dem Wirtschaftsforum kommen die beiden Kabinette heute um 11 Uhr im Kanzleramt zusammen. Merkel wird Wen mit militärischen Ehren begrüßen. Vor seiner Abreise trifft er am Nachmittag noch Bundespräsident Christian Wulff.

Die heikle Frage der Menschenrechtssituation habe die Kanzlerin am Vorabend bei einem informellen Gespräch mit Wen angesprochen. Das Treffen am Montagabend in der Villa Liebermann am Berliner Wannsee habe "einem intensiven Meinungsaustausch über die gesellschaftliche Entwicklung in China" gedient, hieß es aus Regierungskreisen. Weiteres Thema sei die wirtschaftliche Lage in China, Deutschland und Europa gewesen. Das Gespräch sei "ausführlich und freundschaftlich" verlaufen. Auch die Außenminister beider Länder waren bei dem mehrstündigen Gespräch dabei.

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hält eine Verbesserung der Menschenrechtssituation in China für möglich. "Man muss erkennen, dass auch wir nicht über Nacht unser westliches System errungen haben", sagte er im Deutschlandfunk. Auch in China gebe es langfristig betrachtet trotz einiger herber Rückschläge durchaus Fortschritte, etwa bei der Freiheit der Kunst.

Deutschlands Aufgabe bestehe nun darin, den Dialog mit China weiter auszubauen und auch heikle Fragen anzusprechen. "Menschenrechte sind keine innere Angelegenheit", sagte Westerwelle. Deutschland erkenne zwar seine wirtschaftlichen Chancen in China, verliere dabei aber nicht seinen inneren Kompass aus den Augen.

Die Regierungskonsultationen sollen der deutschen Wirtschaft Milliardenaufträge bringen. Darunter sind offenbar Großprojekte von Airbus, Daimler, Volkswagen und BASF. Auch Wen will sich bei den Gesprächen offenbar lobend zu den Beziehungen zu Deutschland äußern und ankündigen, den Handel zwischen beiden Ländern massiv ausbauen zu wollen: Die Bundesrepublik sei eine bedeutende Triebfeder für die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen Europa und China, so Wen. "Die heutige gute Entwicklung der chinesisch-europäischen Beziehungen ist ohne Deutschlands Unterstützung und Anstrengungen nicht vorstellbar", heißt es in seinem Redemanuskript.

China will das Handelsvolumen mit Deutschland von derzeit mehr als 140 Milliarden US-Dollar innerhalb von fünf Jahren verdoppeln. "China ist bereit, mehr deutsche Spitzenprodukte zu importieren, umgekehrt wünscht es sich eine zügige Anerkennung als volle Marktwirtschaft durch Deutschland", erklärte Wen. China sei offen für mehr Investitionen deutscher Konzerne.

Dienstag, 17. Januar 2012

Die Goldpreisentwicklung der letzten 30 Jahren



Historische Goldpreisentwicklung seit 1944:

Von 1944 – 1971 war dass sogenannte Bretton Woods System (benannt nach einer Konferenz in den USA) in kraft. Der USD war an Gold gebunden. Man sprach vom Gold-Dollar Standard. Jedes Land, das dieser Gemeinschaft beitrat, hatte jederzeit das Recht, seine Dollar Reserven zu einem fixen Preis von 35 USD je Unze in Gold umzutauschen. Durch die Ausweitung der US Dollarmenge war dieses System aber rein theorethisch ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr funktionsfähig und wurde später 1976 durch ein System freier Wechselkurse abgelöst.

Wie du auf unserer Seite – historischer Goldpreis – entnehmen kannst, gab es danach einen wahrhaften Goldboom und der Preis raste in fulminante Höhen bis Anfang der 80er Jahre. Viele Gründe wie eine starke Ausweitung der Staatsverschuldung in den USA, die Ölkrise und eine allgemein schwache Wirtschaftsentwicklung führten zu einem Run auf Sachwerte wie Gold und das trieb den Preis. Mit der Irankrise und dem Einmarsch der Sowjet-Truppen in Afghanistan erlebte die Goldpreisentwicklung dann vorläufig einen Höhepunkt mit über 850 USD. Das ist inflationsbereinigt über 2100 USD!!

Abwärtsentwicklung von 1981 bis 2001

Die USA begrenzten das Geldmengenwachstum und konnten die Inflation stark verringern. Nach einer Phase der Rezession kamen die USA dann in eine langjährige Phase des Aufschwunges und der Goldpreis sank bis auf 252,80 USD, was inflationsbereinigt nur kanpp über 320 USD entsprach.

Goldpreisentwicklung geht steil aufwärts seit 2001

Seit 2001 ist ein dauerhafter Goldpreisanstieg zu verzeichnen. Viele Experten sind der Meinung, dass dieser vor allem mit dem Wachstum der US Verschuldung und auch mit der Schwächung des US-Dollars gegenüber anderen Währungen zusammenhängt.

Durch die Subprimekrise, welche die internationale Finanzkrise auslöste, wurde der Aufwärtstrend vom Goldpreis weiter beschleunigt.

Goldpreisentwicklung 2010

Der Goldpreis startete in das Jahr 2010 mit einer Seitwärtsbewegung, konnte aber das hohe Niveau von über 1.100 USD bis mitte Februar halten. Durch den fallenden Eurokurs wurden sogar Höchstpreise in Euro erzielt. Im Herbst 2010 nahm der Goldkurs wieder stark an Fahrt auf bis Ende das Jahres.

Goldpreisentwicklung 2011
Am Anfang des Jahres 2011 tendierte der Goldpreis leicht nach unten bzw. seitwärts und setzte sondann seine Rallye bis Mai 2011 fort.

Montag, 16. Januar 2012

Neu ab 2012: Arbeit und Soziales; Rente und Versicherung; Steuern; Gesundheit und Pflege; Energie und Verkehr

Arbeit und Soziales



Mit der neuen Familienpflegezeit soll Arbeitnehmern die Pflege von Angehörigen zeitlich und finanziell erleichtert werden. Viele Hartz-IV-Empfänger erhalten mehr Geld. In der Zeitarbeitsbranche gibt es erstmals Mindestlöhne. Bei Dachdeckern und bei Gebäudereinigern, die innen arbeiten, steigen die Mindestlöhne.

Rente und Versicherung



Wer 2012 in Rente geht, muss einen Monat länger arbeiten. Damit beginnt die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 Jahre. Die Rentenbeiträge sinken leicht. Riester-Sparer müssen aufpassen. Und wie jedes Jahr werden die Grenzwerte bei den Renten und den Krankenversicherungen angehoben.

Steuern



Zu den lästigen Dingen bei der Steuererklärung gehört das Zusammensammeln der geforderten Belege. Das fällt ab 2012 in einigen Fällen weg. Außerdem lassen sich Ausgaben für die Kinderbetreuung einfacher absetzen. Die Einführung der elektronischen Steuerkarte wird dagegen um ein Jahr verschoben.

Energie und Verkehr



Erneuerbare Energien werden anders gefördert. Energieanbieter müssen transparentere Rechnungen stellen und den Wechsel erleichtern. Fluggäste bezahlen eine geringere Luftverkehrsabgabe und bekommen eine Schlichtungsstelle. Und natürlich kommen auch auf Autofahrer einige Veränderungen zu.

Gesundheit und Pflege

Am 1. Januar tritt das sogenannte Versorgungsstrukturgesetz in Kraft. Es sieht zahlreiche Änderungen in den Bereichen Gesundheit und Pflege vor. Zudem steigen die monatlichen Pflegsätze und Zahnärzte bekommen eine neue Gebührenordnung.

Freitag, 13. Januar 2012

Aktuelle Nachrichten aus der Wirtschaft und Politik

Wirtschaft:



Hundepräsident Wuff

"Micky Maus" nimmt Christian Wulff aufs Korn

Die Affäre um Christian Wulff wird nun sogar in der "Micky Maus" thematisiert. Das Comic-Heft nimmt den Bundespräsidenten in einer tierischen Satire aufs Korn.

Nicht nur Bundespräsident Christian Wulff, auch sein Entenhausener Amtskollege Hundepräsident Wuff sieht sich derzeit mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. In einer Comic-Satire des "Micky Maus"-Magazins ist die Wuff-Story Aufmacher der Fantasie-Zeitung "Enten-Kurier". Dort heißt es, Wuff habe Berichte über die Finanzierung seiner Privathütte mit Anrufen unter anderem bei Kai Quiekmann, Chefredakteur des "Enten-Kurier", verhindern wollen. Eine längere Nachricht habe Wuff dabei auf den Anrufbeantworter der Zeitung gebellt und sich empört über die Recherchen gezeigt.


Die entsprechende Ausgabe des "Micky Maus"-Magazins erscheint im Februar. In der Satire steht Hundepräsident Wuff wegen der Finanzierung seiner Hütte mit einem 500.000-Taler-Kredit eines Pudelpaares in der Kritik. "Außerdem soll er gratis Urlaub in luxuriösen Tierpensionen befreundeter Terrier gemacht haben."

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US-Armee identifiziert Soldaten auf Skandalvideo

Die USA hat einmal mehr mit einem Skandal in Afghanistan zu kämpfen. Im Internet kursierte ein Video, das US-Marineinfateristen beim Leichenschänden zeigte. Das Pentagon verurteilte den Vorfall.

Ein Video mit einer Leichenschändung durch US-Soldaten beschädigt das Ansehen der ausländischen Streitkräfte in Afghanistan. Auf den Aufnahmen, die im Internet veröffentlicht wurden, sind offenbar US-Marineinfanteristen dabei zu sehen, wie sie auf getötete Taliban-Kämpfer urinieren und Witze reißen. Die Täter seien identifiziert worden und sollen aus dem in North Carolina stationierten 3. Bataillon stammen, sagte ein Offizier. Verteidigungsminister Leon Panetta verurteilte die Taten und kündigte eine Untersuchung an. Sein Ministerium hat nach eigenen Angaben keine Hinweise, dass es sich um eine Fälschung handelt. Die internationale Afghanistantruppe Isaf bezeichnete die Aufnahmen in höchstem Maße verwerflich und ekelhaft.

Der afghanische Präsident Hamid Karsai sprach von unmenschlichen Aufnahmen und forderte Ermittlungen. Ein Vertreter des Hohen Friedensrates erklärte, wegen derartiger Aufnahmen könnten die Taliban leicht junge Menschen für sich gewinnen. "Solche Taten haben einen sehr, sehr schlechten Einfluss auf die Friedensbemühungen", sagte Arsala Rahmani. Dagegen erklärte ein Sprecher der Taliban in Afghanistan, es handle sich bei dem Video nicht um einen "politischen Vorgang". Die Aufnahmen würden daher auch nicht die Gespräche mit den USA oder den geplanten Gefangenenaustausch beeinflussen.

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Politik:



Neuer Streit über Gebühren an Geldautomaten

Der Streit über Abhebe-Gebühren an Geldautomaten ist neu entflammt. Nachdem die Privabanken den Sparkassen Wuchergebühren vorgeworfen hatten, schießt der Sparkassen- und Giroverband nun zurück.

In der deutschen Bankenbranche flammt ein Jahr nach Einführung neuer Transparenzregeln der Konflikt über Abhebe-Gebühren an Geldautomaten fremder Institute wieder auf. Die Sparkassen riefen die Privatbanken auf, ihren Kunden selbst ein flächendeckendes Netz kostenlos nutzbarer Geräte zur Verfügung zu stellen. "Jeder ist in der Verantwortung, seinen Kunden die versprochenen Leistungen aus eigener Kraft anzubieten", teilte der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mit. Der Verband der privaten Banken hatte kürzlich die Gebühren bei Sparkassen und Genossenschaftsbanken kritisiert. Das Bundeskartellamt prüft derzeit eventuelle Schritte.

Nach massivem Ärger über Gebühren von bis zu zehn Euro hat sich die Bankenbranche seit 15. Januar 2011 verpflichtet, die Entgelte direkt auf dem Automatenbildschirm anzuzeigen. Fast alle privaten Banken führten damals eine Obergrenze von 1,95 Euro ein. Die regional organisierten Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken haben dagegen kein Limit eingeführt. Die Gebühren legt jedes Institut für sich fest. Das Kartellamt hat deutliche Unterschiede nach Anbietern festgestellt und will bald über mögliche Maßnahmen informieren.

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Deutsche arbeiten sechs Wochen mehr

Laut einer Studie aus Frankreich arbeiten deutsche Arbeitnehmer jährlich sechs Wochen mehr als Franzosen. Daraus ergeben sich erhebliche Wettbewerbsvorteile. Andere Länder sind jedoch noch fleißiger.

Deutsche Arbeitnehmer arbeiten deutlich mehr als ihre Kollegen in anderen führenden EU-Staaten. Nach einer Untersuchung des Pariser Wirtschaftsforschungsinstituts Coe-Rexecode verbrachten sie im Jahr 2010 durchschnittlich 1904 Stunden am Arbeitsplatz. Französische Angestellte und Arbeiter kamen beispielsweise nur auf 1679 Stunden. Die Differenz von 225 Stunden entspreche sechs Arbeitswochen rechnete die Pariser Tageszeitung "Le Figaro" vor. Leidtragende seien die französischen Unternehmen und ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Auch andere große EU-Staaten wie Großbritannien, Spanien oder Italien liegen bei der durchschnittlichen Arbeitszeit zum Teil deutlich hinter Deutschland. Erheblich mehr gearbeitet wird allerdings in Ländern wie Rumänien (2095 Stunden) oder Ungarn (2021). Auch die griechischen Vollzeitbeschäftigten sind mit 1971 Stunden pro Jahr etwas arbeitsamer als die Deutschen. Schlusslicht der Statistik sind hinter den Franzosen die Finnen mit 1670 Jahresarbeitsstunden. Noch einmal fleißiger als die deutschen Arbeitnehmer sind die Selbstständigen in der Bundesrepublik. Sie arbeiteten 2010 im Schnitt 2459 Stunden pro Jahr. Innerhalb der EU engagierten sich mit durchschnittlich 2551 Stunden nur die Österreicher noch mehr.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Soziale Netzwerke und neue Bewerbungschancen im Internet



Jeder dritte Personalchef oder Headhunter checkt Bewerber mit Google oder der Personensuchmaschine yasni, das hat der Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) in einer Befragung festgestellt.

Risiken

Cyberkriminelle können mühelos an Informationen gelangen, die sie für gezielte Attacken gegen die Nutzer verwenden können, beispielsweise für personalisierte Spam- und Phishing-Attacken.

Hacker nutzen die Popularität von Social Networks dazu, die Rechner der Nutzer mit Schadcode zu infizieren. Mithilfe gefälschter Newsletter bekannter Online-Netzwerke oder imitierter Kontaktanfragen versuchen sie, die Empfänger auf Websites zu locken, auf denen Viren oder Trojaner hinterlegt

Headhunter treffen mit den persönlichen Informationen bereits eine Vorauswahl für Bewerbungsgespräche. Ein Karriere-Knick droht.

Chancen

Bewerber haben die Möglichkeit ein eigenes, detailliertes Profil auf den Seiten zu hinterlassen. So können potentielle Arbeitgeber aufmerksam gemacht werden.

Communities können genutzt werden um gezielt Menschen mit den selben Interessen zu finden. Hier können Fragen gestellt und ziegerichtet beantwortet werden.

Dienstag, 10. Januar 2012

Meine Lieblingsfußballmannschaft



Die Geschichte des BVB

Die Geschichte von Borussia Dortmund begann genau vor 100 Jahren. Am 19.12.1909 wurde der Fußballverein BVB von einer Gruppe Männern ins leben gerufen. Anfangs wurden die Spiele im Stadion der roten Erde ausgetragen und mit zunehmender Zeit wurde der BVB immer populärer.
Im Jahre 1913 wurden die schwarz-gelben Trikots entworfen, die bis heute noch die Vereinsfarben von Borussia Dortmund widerspiegeln. Wie viele andere deutsche Fußballvereine hat auch die Borussia aus Dortmund unter dem Nazi Regime gelitten. Nazis übernahmen die Toppositionen des Vereins und entließen die alten Mitarbeiter. In den letzten Tagen des Krieges wurden viele dieser Nazis hingerichtet und der BVB begann wieder mit der Restrukturierung des Vereins.
Anschließend wurde der BVB immer erfolgreicher und es entwickelte sich eine starke Rivalität zu dem Nachbarverein aus Gelsenkirchen: Schalke 04. Diese Rivalität besteht bis heute.
1965 war es dann endlich soweit und der BVB feierte seinen ersten Titel.
Ebenfalls im Jahre 1965 wurde die Fußball Bundesliga gegründet und Borussia Dortmund war eines der Gründungsmitglieder. Nur ein Jahr später gewann der BVB als erster deutscher Verein überhaupt den Europapokal der Landessieger in Glasgow gegen Liverpool mit 2 zu 1.
Leider konnte der Verein den Erfolg nicht mit in die 70er und 80er Jahre nehmen. Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten stieg der BVB zum ersten mal in der Vereinsgeschichte a und schaffte 1972 den Wiederaufstieg. Es begann eine lange Durststrecke bis sich Dortmund 1989 mit dem Sieg des deutschen Pokals zurückmeldete. 1995 und 1996 wurde die deutsche Meisterschaft 2 mal hintereinander gewonnen und aus den Einnahmen der jungen Erfolge wurden junge Talente gefördert. Die Erfolge gingen weiter und 1997 wurde die Champions League gewonnen.
Anfang des neuen Jahrtausends ging Borussia Dortmund als erster deutscher Fußballverein an die Börse, mit dem Ziel einer der reichsten Clubs der Welt zu werden. Trotz weiterer sportlicher Erfolge musste der BVB große finanzielle Schwierigkeiten überwinden und stand kurz vor dem Ruin. Mit dem Wechsel des Managements wurde die Wende geschafft und der neue Manager Reinhard Rauball zeigt die sportliche sowie finanzielle Kurve wieder nach oben.
Nach mehreren Jahren im Mittelfeld spielte der BVB dieses Jahr wieder erfolgreich oben mit und mit dem neuen innovativen Trainer Jürgen Klopp sind wir alle auf die nächsten Jahren gespannt.

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Stadtion: Signal Iduna Park



Der Signal Iduna Park ist die Spielstätte des BVB. Mit einer Kapazität von 80.552 Zuschauern ist es das größte Fußballstadion Deutschlands. Der Name „Signal Iduna Park“ stammt vom Hauptsponsor von Borussia Dortmund. Aufgrund der Größe war das Stadion schon oft Austragungsort wichtiger international Spiele z.B. während derFußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland. Für die Region um Dortmund ist es sogar zu einem Wahrzeichen geworden.

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Die Mannschaft des BVB

Montag, 9. Januar 2012

Gute Vorsätze 2012

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